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Internetforum von Dr. Stefan Scheil

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Presseerklärung vom 21.1.2008 zur geplanten Wiederaufnahme der Auslieferung des von Stephan Braun (MdL-SPD) und Ute Vogt (MdL-SPD) herausgegebenen Buchs über die Wochenzeitung „Junge Freiheit“:

Wie die Frankfurter Rundschau ergänzend und korrigierend zu ihrem Artikel vom 31.12.2007 meldet, plant der VS-Verlag, das Buch von Stephan Braun, dessen Auslieferung vom Verlag wegen Bekanntwerden der unzutreffenden Aussagen über meine Person und meine Veröffentlichungen gestoppt worden war, mit einer Teilkorrektur wieder auszuliefern. Die Meldung der Frankfurter Rundschau vom 31.12.2007, das Buch sei nicht aus inhaltlichen Gründen vom Markt genommen worden, sondern lediglich vergriffen, beruhte offenbar auf einer nicht von der Frankfurter Rundschau zu verantwortenden Fehlinformation.

Dr. Stefan Scheil

Neuhofen, den 21.1.2008

Presseerklärung vom 15.1.2008 zum Stop der Auslieferung des von Stephan Braun (MdL-SPD) und Ute Vogt (MdL-SPD) herausgegebenen Buchs über die Wochenzeitung „Junge Freiheit“:

Die Frankfurter Rundschau vom 31.12.2007 und der „Blick nach Rechts“ treten mit der Behauptung auf, es gebe keinen Stop der Auslieferung des Vogt-Braun Buches, die betreffende Auflage sei lediglich vergriffen. Ich weise nachdrücklich darauf hin, daß dies unwahr ist. Laut Mitteilung des Verlages an mich vom 21. Dezember 2007 hat der VS-Verlag die Auslieferung des Vogt-Braun Buches seit dem 12. Dezember 2007 gestoppt, weil dem Verlag seit diesem Zeitpunkt die im Buch enthaltenen unzutreffenden Aussagen über meine Person und meine Veröffentlichungen bekannt waren. Die von Volker Schmidt in der FR und von Helmut Lölhöffel im BnR geäußerte Behauptung, der Auslieferungsstopp sei lediglich wegen des Vergriffenseins der ersten Auflage erfolgt, ist unrichtig. Die Meldungen der Jungen Freiheit, der Nachrichtenagentur Idea und des Nachrichtenmagazins Focus sind korrekt.

Stefan Scheil

Neuhofen, den 15.1.2008

 

Presseerklärung vom 23.12.2007 zum Stop der Auslieferung des von Stephan Braun (MdL-SPD) und Ute Vogt (MdL-SPD) herausgegebenen Buchs über die Wochenzeitung „Junge Freiheit“:

Die „Junge Freiheit“ und die Nachrichtenagentur Idea melden zutreffend, daß die Herausgeber des Buchs „Die Wochenzeitung Junge Freiheit – kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden“, die weitere Auslieferung des Buches auf meine Intervention hin gestoppt haben. Der Verlag und die Herausgeber haben sich bereit erklärt, einige der im Buch enthaltenen unzutreffenden Behauptungen über mich und den Inhalt meiner Veröffentlichungen nicht zu wiederholen und im Buch zu schwärzen. Über den genauen Umfang der notwendigen Streichungen besteht derzeit keine Einigung.

Ich lege Wert auf die Feststellung, daß - abgesehen von den direkt unzutreffenden Behauptungen - bereits das Konzept der Darstellung im Buch trotz gegenteiliger Behauptung der Autoren den Lesern keinen objektiven Eindruck meiner Person und meiner Veröffentlichungen vermittelt. So werden unter anderem sämtliche akademischen Qualifikationen verschwiegen, die veröffentlichte Fachliteratur nur in Teilen und im Rahmen negativer Meinungsäußerungen Dritter erwähnt und die freie Mitarbeit für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vollständig verschwiegen. Die Herausgeber erwähnen nur jenen Teil meiner publizistischen Tätigkeit, der ihnen zur Diskreditierung meiner Arbeit und Person geeignet erscheint. Tatsächlich deckt diese Auswahl keine fünf Prozent meiner Veröffentlichungen ab und die in diesem Zusammenhang von den Herausgebern und Autoren aufgestellten Behauptungen sind außerdem noch größtenteils unzutreffend.

Es bleibt daher allgemein festzuhalten, daß die Herausgabe eines derart wahrheitswidrig und tendenziös zusammengestellten Buches eine explizit politisch motivierte Behinderung meiner wissenschaftlichen und publizistischen Tätigkeit durch die Fraktionsführung der Baden-Württembergischen SPD darstellt. Dies ist mit den Grundsätzen einer demokratischen Kultur unvereinbar.

Stefan Scheil

Neuhofen, den 23.12.2007