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Aktualisiert 17.7.2010 |
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SYMPOSION.ORG Internetpräsenz
von Dr. Stefan Scheil Editorial Am 26. Mai 2010 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen: "Die gescheiterte Heilung der Nation" - Ein Bericht von mir über Max Horkheimer, Konrad Adenauer und die 1960 in Bonn eingesetzte Kommission zur Beratung der Bundesregierung in Fragen der politischen Bildung. AKTUELL: Wie man mir mitteilt, ist der Wikipedia-Artikel zu meiner Person in den letzten Tagen seit Mitte Juli Gegenstand einer Attacke geworden. Der bisher einigermaßen objektive Artikel wurde zu einem denunzierenden Pamphlet umgeschrieben. Ich bedauere dies, lehne aber eine direkte Intervention ab. Jedoch weise ich an dieser Stelle darauf hin und vertraue im übrigen auf die Selbstreinigungskräfte der Intelligenz in der Netzgemeinde. Es ist trotz des guten Willens von vielen bekanntlich leider dennoch nicht möglich, die Qualität von Wikipedia oder anderen Netzforen dauerhaft sicherzustellen. Insbesondere bei Wikipedia hat es immer wieder Versuche gegeben, einzelne Sätze aus Besprechungen durch Historikerkollegen und Meinungen inkompetenter Journalisten wie Sven Felix Kellerhoff zu einem einzigen negativen Eindruck zusammenzuziehen. Generell empfehle ich, jede dort gegebene Information über meine Person und die Veröffentlichungen zu bezweifeln und anderweitig zu prüfen, wofür auch diese Seiten hier existieren. Zum siebzigsten Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs dokumentiere ich hier das Vorwort zur vierten Auflage von: Fünf plus Zwei - die vereinte Entfesselung des Zweiten Weltkriegs. Die geschichtspolitischen Debatten zu diesem Datum haben im wesentlichen den dort vor ein paar Monaten vorausgesagten Verlauf genommen und gehen weiterhin an historischen Fakten vorbei. Dennoch gibt es in den Bewertungen des 1. September 1939 zunehmend Bewegung zu verzeichnen. Neu erschienen: Die Juniausgabe des Nachrichtendienstes
auf Vernichtungskrieg.de, dem Online-Portal zur Zeitgeschichte. Seit Juni im Handel, die zweite Auflage von: Stefan Scheil: Churchill,
Hitler und der Antisemitismus - die deutsche Diktatur, ihre politischen
Gegner und die europäische Krise der Jahre 1938/39, Berlin 2008, 335 S. Das Buch ist eine
Analyse, wie und warum Winston Churchill 1938/39 einen Krieg gegen
Deutschland beginnen wollte und wie die internationale Szene diese Absicht
begünstigt hat. Anhand von Quellen auch aus Churchills Nachlaß konnte ich die
Finanzierung seiner innen- und außenpolitischen Aktivitäten und seines
Focus-Netzwerks darstellen. Churchill war seit dem Frühjahr 1938 persönlich zahlungsunfähig,
wurde aber durch Gönner gerettet. Die Rezension des Buchs durch Professor Rainer F. Schmidt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4. Juni 2009 enthält leider einige bedeutende Fehlinformationen. Der Link zu den Verlagsinformationen bei Duncker & Humblot Die Juli-Ausgabe des Nachrichtendienstes
auf Vernichtungskrieg.de, dem Online-Portal zur Zeitgeschichte,
widmet sich unter anderem dem Potsdamer Abkommen und Prof. Lothar Fritzes neuen Fragen zum Bürgerbräuattentat auf Hitler vom November 1939. Anfang Oktober
ist in der Edition Antaios erschienen: Stefan Scheil:
"Revisionismus und Demokratie" - Versuch über die Möglichkeit und die
Zwangsläufigkeit von geschichtswissenschaftlichem Revisionismus - Warum er
die demokratische Verfassung nicht beschädigen muß. Am 13. August
2008 in der FAZ: "Krieg in Sicht - Das Münchener Abkommen als vergeblicher
Versuch" - Zur innerbritischen Vorgeschichte des Abkommens. Wie Winston
Churchill die tschechische Regierung zur Provokation eines Krieges
aufforderte und Neville Chamberlain die Lage retten wollte. Davor ein
Beitrag über die gezielte Desinformation der englischen Regierung vor Abgabe
der englischen Garantie für Polen und Rumänien im März 1939: KRIEGSGERÜCHTE
AUS RUMÄNIEN (Geisteswissenschaften), 21.11.2007 Zur FAZ-Debatte
über den angeblichen deutschen Hungerplan für Teile der sowjetischen
Bevölkerung: Ich bin in den vergangenen Wochen und Monaten verschiedentlich
auf meinen Schlagabtausch mit Alex J. Kay angesprochen worden, der in der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 13. Juni diesen Jahres erneut
über einen 1941 angeblich bestehenden deutschen Hungerplan gegen die
sowjetische Zivilbevölkerung schreibt. Daher sei zunächst hier noch einmal
klargestellt, daß es keinen solchen Plan gegeben hat. Alex Kays nicht
ungeschickter, aber dürrer Versuch, durch die Montage von Zitaten etwas
anderes zu suggerieren, ändert daran nichts. Dazu ein abschließender Kommentar. Aktuelle und
frühere Presseerklärungen sind ab sofort im Pressearchiv
abrufbar. Einführung: Es ist Zeit,
sich von alten Klischees und Paradigmen zu verabschieden. Die bisher
angebotenen Erklärungsmodelle und einseitigen Schuldzuweisungen für den
Ausbruch des 2. Weltkriegs sind unzureichend gewesen, wie meine bisherigen
Arbeiten gezeigt haben: "DIE
GESCHICHTE UM DEN ZWEITEN WELTKRIEG WIRD MAN UM DER HISTORISCHEN WAHRHEIT
WILLEN IN GROßEN TEILEN UMSCHREIBEN MÜSSEN." (Prof. Erich Dauenhauer) "DR. SCHEIL HAT SICH MIT SEINEN
SCHRIFTEN VERDIENSTE UM DIE HISTORISCHE WAHRHEIT ERWORBEN." (Prof. Franz
W. Seidler) Mein Artikel in
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. Juni 2006, "Mitteleuropäische Gedankenspiele
nach Versailles" hat die Hintergründe der polnischen Strategie der
Zwischenkriegszeit und von 1939 geschildert. Der Zweite Weltkrieg wurde durch
eine Kette von Gründen verursacht, zu denen auch das rationale Kalkül der
Warschauer Verantwortlichen gehörte. Im deren Umfeld stand jedoch eine
Geschichte von Fehlkalkulationen, zynischer Machtpolitik, von alten
Feindbildern und strategischen Notwendigkeiten, von Vertragsbruch und Betrug
auf vielen Seiten: Lesen Sie die kurze Zusammenfassung unter Aktuelles . Einen Auszug aus dem Kapitel über die
Grenzzwischenfälle von 1939 und das internationale Recht finden Sie unter dem
bekannten Stichwort Gleiwitz. 2005 erschienen: Ein Bericht über das "große Spiel" der Vorgeschichte des deutschen Angriffs auf Rußland und der gescheiterten Bemühungen der deutschen Regierung, den Krieg vorher zu begrenzen und zu beenden: "1940/41 - die Eskalation des Zweiten Weltkriegs". Unsere Darstellung führt die in "Logik der Mächte" und "Fünf plus Zwei" aufgezeigten Zusammenhänge, die zur "vereinten Entfesselung" des Weltkriegs führten, zu ihrem vorläufigen Höhepunkt. Ihr Motto stellt die späte Einsicht Vjatscheslav Molotovs: "Es gab für Hitler keine andere Möglichkeit mehr, als uns anzugreifen. Er hätte seinen Krieg mit England niemals beenden können." Was Molotovs Politik selbst zu dieser Situation beitrug und wie der deutsche Angriff sowohl durch die sowjetischen Offensivvorbereitungen als auch durch die Gesamtkriegslage und die englische Strategie, Europa auszuhungern und in Brand zu stecken verursacht wurde, wird auf Basis neuer Quellen und Forschungsergebnisse deutlicher als zuvor erkennbar. Die Frage nach der Präventivkriegsthese wird damit von der Begrenzung auf das deutsch-russische Verhältnis und die angebliche ideologische Fixierung beider Seiten gelöst und beantwortet. Lesen Sie einen Auszug aus dem Abschnitt über die sowjetischen Angriffsvorbereitungen seit 1940 sowie das Inhaltsverzeichnis. Angesichts des
Themas und der spektakulären Ergebnisse löste das Buch unvermeidlich eine
Reihe von politisch verorteten Reaktionen aus. Beispielhaft dafür waren die
Besprechungen durch die "Nationalzeitung" und das linke Magazin "Konkret". Ich weise auf beide Texte hin, weil ich eine
radikale Debatte über den "Irrgarten der Zeitgeschichte" (Ernst
Topitsch) für notwendig und verfassungskonform halte. Obwohl die unter dem
Titel "Adolf
der Friedliebende" als
Buchbesprechung formulierte Attacke von Seiten Professor Rolf-Dieter Müllers
in der FAZ vom 22. Juni 2006 zur Sache wenig beitrug, muß ich einige Punkte richtigstellen.
Da sich der Welt-Redakteur Sven-Felix Kellerhoff so hartnäckig darum bemüht,
als Denunziant meiner Arbeiten entsprechend gewürdigt zu werden,
veröffentliche ich hier auch mein Schreiben
an die "WELT" wegen seiner
letzten Polemik. Über wirkliche
und angebliche Verbrechen der Deutschen Wehrmacht wird leider weiterhin auf
dem niedrigen Niveau diskutiert, das vom Hamburger Institut für
Sozialforschung vorgegeben wurde. Die Wehrmachtsausstellung des Deutschen
Historischen Institut in Warschau zeigt dies. Ein Kommentar. Aufgrund von
Virenattacken und Serverproblemen kann manchmal auf Teile dieses Angebots gar
nicht oder nicht im Original zugegriffen werden. Dieses Problem wird jeweils
so schnell wie möglich behoben. Auszüge aus Diskussionen über die
Präventivkriegsthese stehen im Archiv. Stefan
Scheil
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