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Aktualisiert 11.5.2012 |
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SYMPOSION.ORG Internetpräsenz
von Dr. Stefan Scheil Editorial NEU ERSCHIENEN, am 9. Mai im Wissenschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen: "FATALES WORT - Max Weber und das "Herrenvolk" als Basis der Demokratie. Ein Beitrag zu den Grundlagen der Demokratie, die niemand wahrnehmen kann, der nicht der Herr über seine eigenen Angelegenheiten ist. Hier geht es zur Februarausgabe des Nachrichtendienstes
auf Vernichtungskrieg.de, dem Online-Portal zur Zeitgeschichte. Thema diesmal: Demokratie, Tyrannei, Monarchie und Diktatur - Formen der Herrschaft auch in Deutschland. Im Januar erschienen: Transatlantische Wechselwirkungen - Der Elitenwechsel in Deutschland nach 1945 Der Fall Guttenberg hat das Bewußtsein für die transatlantischen Netzwerke geschärft, von denen die personelle Auswahl und die ideologische Prägung der politischen Klasse der Bundesrepublik beeinflusst werden. "Transatlantische Wechselwirkungen" geht der Frühgeschichte dieser Verhältnisse nach. Eine entscheidende Rolle kam dabei der Etablierung neuer ideologischer Leitwissenschaften an den deutschen Universitäten zu. Ergänzt und überlagert wurden diese Absichten von den neugeschaffenen Reise- und Austauschprogrammen, die einer größeren Anzahl von vielversprechenden Personen aus wichtigen Berufen und Fachrichtungen im Rahmen von Studienaufenthalten in den Vereinigten Staaten ein westlich geprägtes, gemeinsames Elitenbewußtsein vermitteln sollten. Ähnliches geschah - mit verschiedenen Inhalten - in ganz Vorkriegsdeutschland. In "Transatlantische Wechselwirkungen" wird daher im Ansatz eine mögliche deutsche Nachkriegsgeschichte in den Grenzen vom 31. August 1939 skizziert. (Scheil, Stefan, Transatlantische Wechselwirkungen - Der Elitenwechsel in Deutschland nach 1945, Berlin 2012, 275 S., 28.-€) JETZT VERFÜGBAR: Die dritte, durchgesehene und ergänzte Auflage von Legenden - Gerüchte - Fehlurteile: Ein Kommentar zur zweiten Auflage der Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung Diese Neuauflage enthält jetzt einen Überblick über die Wehrmachtsdebatte der letzten Jahre. Darunter ist eine sachliche Entgegnung auf die jüngsten abwegigen Darstellungen des Polenfeldzugs durch das Deutsche Historische Institut in Warschau. Derzeit in Zweiter Auflage in Druck: Präventivkrieg Barbarossa - Fragen, Fakten, Antworten. Die in der Kaplaken-Reihe erschiene Studie bündelt die Argumente in der Präventivkriegsdebatte und schließt mit mehr als deutlichen Fragen, die jeder aufmerksame Leser selbst beantworten kann. Wer die Argumentation nachvollzieht, wer die Äußerungen und Planungen von sowjetischer Seite liest und den geheimen Aufmarsch der Roten Armee an der Westgrenze Rußlands zur Kenntnis nimmt, kann zuletzt dem dort gezogenen Fazit nur zustimmen: "Wenn das Unternehmen Barbarossa nicht als Präventivkrieg eingestuft werden kann, hat der Begriff Präventivkrieg seinen Sinn überhaupt verloren." Auf Sezession im Netz finden Sie ein Kurzinterview zu diesem Buch. Präventivkrieg Barbarossa - Fragen, Fakten, Antworten
Im Oktober im LANDT-VERLAG erschienen: Die Weissen Busse - Rettung im letzten Augenblick - Folke Bernadotte und die Befreiung Tausender KZ-Häftlinge durch die Aktion »Weiße Busse«. Darin enthalten ist die Dokumentation des »Trosa-Memorandums« (1945) des deutschen Geheimdienstchefs Walter Schellenberg mit einer Einleitung von Stefan Scheil. Weitere NEUE VERÖFFENTLICHUNG - Seit März ist die zweite, durchgesehene und ergänzte Auflage von 1940/41 - Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs von 1940 bis zum Unternehmen Barbarossa im Handel. Siebzig Jahre nach dem deutschen Angriff auf die UdSSR werden seine Ursachen anhand des Forschungsstandes erneut analysiert. Danach ist eindeutig - das Unternehmen Barbarossa sollte die sowjetische Angriffsdrohung beseitigen und hätte ohne sie nicht stattgefunden. An diesem Befund mußte auch sechs Jahre nach Erscheinen der Erstauflage nichts geändert werden. Auf die Kritiker dieser Auffassung gehe ich jetzt in einem Nachwort ein. AKTUELL - Der ebenso meinungsfreudige wie augenscheinlich inkompetente Journalist Sven Felix Kellerhoff führt am 18. Mai in der Tageszeitung "Die Welt" seinen seit Jahren andauernden Beleidigungsfeldzug gegen meine Veröffentlichungen fort: Hitler wollte schon 1939 die UdSSR überfallen titelt er eine Besprechung des neuen Buchs von Rolf-Dieter Müller. Das ist zwar ein Unsinn, den niemand ernst nehmen kann, der sich auch nur ein wenig mit der Diplomatiegeschichte der Jahre 1938/39 auskennt. Dennoch wird er hier wiederholt, und wer es anders sieht, wie der "umstrittene" Scheil, von Kellerhoff als "Kolumnist der Jungen Freiheit" eingeführt, der veröffentlicht "apologetische Bücher". Kaum verhohlen schimmert bei Kellerhoff dann der Neid auf die wiederholten Neuauflagen dieser Bücher durch. Wir wollen nicht darüber spekulieren, inwieweit die Redaktionspolitik der Welt dieses Verhalten erzwingt, ob lediglich eine persönliche Manie vorliegt oder ein Fall von jenem bewußten politischen Apologetentum stalinistischer Außenpolitik, das noch vor keiner Desinformation zurückgeschreckt ist. Beiläufig sieht sich Kellerhoff interessanterweise jedenfalls gezwungen, auf die Widersprüche in der konventionellen Geschichtsschreibung der Herren Andreas Hillgruber oder Klaus Hildebrand hinzuweisen, die für ihn neben General Schultze-Rhonhofs Büchern unter anderem meine Veröffentlichungen aufgedeckt haben. Auch Rolf-Dieter Müller kann diese Widersprüche aber nicht ausräumen. Es gab keinen Hitlerschen "Stufenplan" zur Welteroberung, und wer die "Winkelzüge" der Jahre 1938/39 verstehen will, der schlägt eben - mit Verlaub - besser bei Scheil nach als bei Müller oder seinen Vorläufern. Festzustellen, daß Barbarossa ein Präventivkrieg war, ist nicht "apologetisch", sondern schlicht zutreffend. Niemand, der auch nur meine knappe Fassung in dem Kaplaken-Bändchen Präventivkrieg Barbarossa ernsthaft zur Kenntnis nimmt, kann diese Ansicht von der Hand weisen. Es ist Kellerhoff daher zu wünschen, daß seine ansatzweise gewonnenen Einsichten sich noch vermehren werden, einen Kompetenzzuwachs verursachen und er eines Tages davon Abstand nehmen kann, sich als Denunziant seriöser Forschung zu betätigen: "Facts will make you free". Nachtrag: Wie man mir mitteilt, ist der Wikipedia-Artikel zu meiner Person seit Mitte Juli 2010 Gegenstand einer Attacke geworden, die den vorher kritsch-sachlichen Artikel zu einer Polemik machte. Es sei daher klargestellt, daß es sich bei der einleitenden Behauptung, "die Zeitgeschichtsforschung" würde meine Arbeiten als "revisionistisch" oder als "apologetisch" einstufen, um eine glatte Desinformation handelt. Insbesondere bei Wikipedia hat es immer wieder Versuche gegeben, einzelne Sätze aus Besprechungen durch Historikerkollegen und Meinungen inkompetenter Journalisten (s.o.) zu einem einzigen negativen Eindruck zusammenzuziehen. Generell empfehle ich, jede dort gegebene Information über meine Person und die Veröffentlichungen zu bezweifeln und anderweitig zu prüfen, wofür auch diese Seiten hier existieren. Zum siebzigsten Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs dokumentiere ich hier das Vorwort zur vierten Auflage von: Fünf plus Zwei - die vereinte Entfesselung des Zweiten Weltkriegs. Die geschichtspolitischen Debatten zu diesem Datum haben im wesentlichen den dort vor ein paar Monaten vorausgesagten Verlauf genommen und gehen weiterhin an historischen Fakten vorbei. Dennoch gibt es in den Bewertungen des 1. September 1939 zunehmend Bewegung zu verzeichnen. Seit Juni im Handel, die zweite Auflage von: Stefan Scheil: Churchill,
Hitler und der Antisemitismus - die deutsche Diktatur, ihre politischen
Gegner und die europäische Krise der Jahre 1938/39, Berlin 2008, 335 S. Das Buch ist eine
Analyse, wie und warum Winston Churchill 1938/39 einen Krieg gegen
Deutschland beginnen wollte und wie die internationale Szene diese Absicht
begünstigt hat. Anhand von Quellen auch aus Churchills Nachlaß konnte ich die
Finanzierung seiner innen- und außenpolitischen Aktivitäten und seines
Focus-Netzwerks darstellen. Churchill war seit dem Frühjahr 1938 persönlich zahlungsunfähig,
wurde aber durch Gönner gerettet. Die Rezension des Buchs durch Professor Rainer F. Schmidt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4. Juni 2009 enthält leider einige bedeutende Fehlinformationen. Der Link zu den Verlagsinformationen bei Duncker & Humblot Die Juli-Ausgabe des Nachrichtendienstes
auf Vernichtungskrieg.de, dem Online-Portal zur Zeitgeschichte,
widmet sich unter anderem dem Potsdamer Abkommen und Prof. Lothar Fritzes neuen Fragen zum Bürgerbräuattentat auf Hitler vom November 1939. Anfang Oktober
ist in der Edition Antaios erschienen: Stefan Scheil:
"Revisionismus und Demokratie" - Versuch über die Möglichkeit und die
Zwangsläufigkeit von geschichtswissenschaftlichem Revisionismus - Warum er
die demokratische Verfassung nicht beschädigen muß. Am 13. August
2008 in der FAZ: "Krieg in Sicht - Das Münchener Abkommen als vergeblicher
Versuch" - Zur innerbritischen Vorgeschichte des Abkommens. Wie Winston
Churchill die tschechische Regierung zur Provokation eines Krieges
aufforderte und Neville Chamberlain die Lage retten wollte. Davor ein
Beitrag über die gezielte Desinformation der englischen Regierung vor Abgabe
der englischen Garantie für Polen und Rumänien im März 1939: KRIEGSGERÜCHTE
AUS RUMÄNIEN (Geisteswissenschaften), 21.11.2007 Zur FAZ-Debatte
über den angeblichen deutschen Hungerplan für Teile der sowjetischen
Bevölkerung: Ich bin in den vergangenen Wochen und Monaten verschiedentlich
auf meinen Schlagabtausch mit Alex J. Kay angesprochen worden, der in der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 13. Juni diesen Jahres erneut
über einen 1941 angeblich bestehenden deutschen Hungerplan gegen die
sowjetische Zivilbevölkerung schreibt. Daher sei zunächst hier noch einmal
klargestellt, daß es keinen solchen Plan gegeben hat. Alex Kays nicht
ungeschickter, aber dürrer Versuch, durch die Montage von Zitaten etwas
anderes zu suggerieren, ändert daran nichts. Dazu ein abschließender Kommentar. Aktuelle und
frühere Presseerklärungen sind ab sofort im Pressearchiv
abrufbar. Einführung: Es ist Zeit,
sich von alten Klischees und Paradigmen zu verabschieden. Die bisher
angebotenen Erklärungsmodelle und einseitigen Schuldzuweisungen für den
Ausbruch des 2. Weltkriegs sind unzureichend gewesen, wie meine bisherigen
Arbeiten gezeigt haben: "DIE
GESCHICHTE UM DEN ZWEITEN WELTKRIEG WIRD MAN UM DER HISTORISCHEN WAHRHEIT
WILLEN IN GROßEN TEILEN UMSCHREIBEN MÜSSEN." (Prof. Erich Dauenhauer) "DR. SCHEIL HAT SICH MIT SEINEN
SCHRIFTEN VERDIENSTE UM DIE HISTORISCHE WAHRHEIT ERWORBEN." (Prof. Franz
W. Seidler) Mein Artikel in
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. Juni 2006, "Mitteleuropäische Gedankenspiele
nach Versailles" hat die Hintergründe der polnischen Strategie der
Zwischenkriegszeit und von 1939 geschildert. Der Zweite Weltkrieg wurde durch
eine Kette von Gründen verursacht, zu denen auch das rationale Kalkül der
Warschauer Verantwortlichen gehörte. Im deren Umfeld stand jedoch eine
Geschichte von Fehlkalkulationen, zynischer Machtpolitik, von alten
Feindbildern und strategischen Notwendigkeiten, von Vertragsbruch und Betrug
auf vielen Seiten: Lesen Sie die kurze Zusammenfassung unter Aktuelles . Einen Auszug aus dem Kapitel über die
Grenzzwischenfälle von 1939 und das internationale Recht finden Sie unter dem
bekannten Stichwort Gleiwitz. 2005 erschienen: Ein Bericht über
das "große Spiel" der Vorgeschichte des deutschen Angriffs auf
Rußland und der gescheiterten Bemühungen der deutschen Regierung, den Krieg
vorher zu begrenzen und zu beenden: "1940/41 - die Eskalation des
Zweiten Weltkriegs". Unsere Darstellung führt die in "Logik der
Mächte" und "Fünf plus Zwei" aufgezeigten Zusammenhänge, die
zur "vereinten Entfesselung" des Weltkriegs führten, zu ihrem
vorläufigen Höhepunkt. Ihr Motto stellt die späte Einsicht Vjatscheslav
Molotovs: "Es gab für Hitler keine andere Möglichkeit mehr, als uns
anzugreifen. Er hätte seinen Krieg mit England niemals beenden können."
Was Molotovs Politik selbst zu dieser Situation beitrug und wie der deutsche
Angriff sowohl durch die sowjetischen Offensivvorbereitungen als auch durch
die Gesamtkriegslage und die englische Strategie, Europa auszuhungern und in
Brand zu stecken verursacht wurde, wird auf Basis neuer Quellen und
Forschungsergebnisse deutlicher als zuvor erkennbar. Die Frage nach der
Präventivkriegsthese wird damit von der Begrenzung auf das deutsch-russische
Verhältnis und die angebliche ideologische Fixierung beider Seiten gelöst und
beantwortet. Lesen Sie einen Auszug aus dem Abschnitt über die sowjetischen Angriffsvorbereitungen seit 1940 sowie das Inhaltsverzeichnis.
Angesichts des
Themas und der spektakulären Ergebnisse löste das Buch unvermeidlich eine
Reihe von politisch verorteten Reaktionen aus. Beispielhaft dafür waren die
Besprechungen durch die "Nationalzeitung" und das linke Magazin "Konkret". Ich weise auf beide Texte hin, weil ich eine
radikale Debatte über den "Irrgarten der Zeitgeschichte" (Ernst
Topitsch) für notwendig und verfassungskonform halte. Obwohl die unter dem
Titel "Adolf
der Friedliebende" als
Buchbesprechung formulierte Attacke von Seiten Professor Rolf-Dieter Müllers
in der FAZ vom 22. Juni 2006 zur Sache wenig beitrug, muß ich einige Punkte richtigstellen.
Da sich der Welt-Redakteur Sven-Felix Kellerhoff so hartnäckig darum bemüht,
als Denunziant meiner Arbeiten entsprechend gewürdigt zu werden,
veröffentliche ich hier auch mein Schreiben
an die "WELT" wegen seiner
letzten Polemik. Über wirkliche
und angebliche Verbrechen der Deutschen Wehrmacht wird leider weiterhin auf
dem niedrigen Niveau diskutiert, das vom Hamburger Institut für
Sozialforschung vorgegeben wurde. Die Wehrmachtsausstellung des Deutschen
Historischen Institut in Warschau zeigt dies. Ein Kommentar. Aufgrund von
Virenattacken und Serverproblemen kann manchmal auf Teile dieses Angebots gar
nicht oder nicht im Original zugegriffen werden. Dieses Problem wird jeweils
so schnell wie möglich behoben. Auszüge aus Diskussionen über die
Präventivkriegsthese stehen im Archiv. Stefan
Scheil |
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